Wie funktioniert ein Web Content Management System?
Die moderne Art und Weise eine Website zu administrieren führt über ein Web Content Management System, kurz WCMS oder einfach CMS genannt. Ein CMS ermöglicht es ohne jegliche Kenntnis von HTML oder CSS ihre Internetpräsenz selber zu verwalten.

Eigentlich ist der Kurzbegriff CMS zu ungenau, den es gibt auch andere Content Administrationssoftware, die mit Internetauftritten nichts zu tun haben muss, wie beispielsweise Enterprise Content Management (ECM).
Bei einer Website übernimmt das CMS die Aufgabe, den Inhalt der Site vom Layout zu trennen. Dabei werden sämtliche Texte und Bilder in einer Datenbank wie zum Beispiel MySQL abgelegt und können vom Benutzer ohne jede Kenntnis von HTML oder CSS geändert oder neu erfasst werden. Gerade bei Unternehmens-Websites, bei denen die Mitarbeiter meist über andere Kernkompetenzen als Website-Gestaltung verfügen, muss eine einfache Pflege des Unternehmensauftritts möglich sein.
Da der Inhalt getrennt vom Design in der Datenbank aufbewahrt wird, sind auch spätere Layoutanpassungen oder komplette Redesigns ohne Weiteres zu bewerkstelligen. Ein weiterer grosser Vorteil ist die Möglichkeit, ganze Benutzerverwaltungen und Rechteadministration zu integrieren.
Es gibt hunderte, wenn nicht gar tausende von verschiedenen Content Management Systemen. Eine gute Übersicht gibt die Site contentmanager.de. Grundsätzlich lassen sich die beiden Klassen Open Source und Lizenzsoftware unterscheiden. Dabei variiert natürlich auch die Leistungsfähigkeit der verschiedenen Programme von der einfachen Blog-Software bis zum Profi-CMS für Grossunternehmen. Start to Web arbeitet hauptsächlich mit den kostenfreien Open Source CMS TYPO3 und Joomla, wobei insbesondere TYPO3 den Schritt zum Profi-CMS längst vollzogen hat und manches Lizenzprogramm in den Schatten stellt.


























































































