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SEO

mercoledì, 07. novembre 2007

Google «vollstreckt» PageRank-Update

Posted in SEO

Die Suchmaschinen-Gigantin Google hat wieder mal ein PageRank-Update zelebriert und damit für einigen Wirbel unter den Website-Betreibern gesorgt. Insbesondere Linkfarmen, Link-Verkäufer und –Vermieter sowie mit diesen in Zusammenhang stehende Seiten sollen dabei unter die Räder gekommen sein.

Obwohl viele Spezialisten für Suchmaschinen-Optimierung (SEO , Search Engine Optimization) die Wichtigkeit des von Google berechneten PageRank (siehe auch «Wie funktioniert der Google-PageRank») mittlerweile in Frage stellen, sorgt das vierteljährliche Update immer wieder für Aufregung unter den Website-Betreibern. Dies deshalb, weil viele Website-Inhaber immer noch davon ausgehen, dass ein hoher PageRank allein sie automatisch auf die vordersten Plätze in den Suchergebnissen katapultiert, was nachgewiesenermassen nicht der Fall ist.

Vermutet wird, dass Google seine PageRank-Informationen jeweils alle drei Monate ins Internet spielt. Diesen Vorgang nennen die Webmaster das PageRank-Update. Ende Oktober 2007 war es nun wieder so weit.

Bei diesem Update scheint Google nun gegen die so genannten Linkverkäufer vorgegangen zu sein, wie aus einigen Pressemeldungen zu entnehmen ist. Seiten mit einem hohen PageRank, die aus diesem Grund Links auf andere Seiten verkaufen, aber auch Websites, die Links von solchen Anbietern gekauft haben, scheinen in ihrem PageRank stark zurück gestuft worden zu sein.

Wie üblich gibt sich Google mit Informationen zu seiner Vorgehensweise und Absicht sehr zurückhaltend. Deshalb können auch SEO-Experten nur darüber rätseln, ob es sich beim diesmaligen PageRank-Rollout tatsächlich um eine Strafaktion gegen die Link-Verkäufer - die Google schon längst ein Dorn im Auge sind - oder lediglich um eine Anpassung an das sich ständig ändernde Internet gehandelt hat.

Der Google-SEO-Spezialist und –Mitarbeiter Matt Cutts beschreibt in seinem Blog, die Vorgehensweise beim PageRank-Update, demzufolge die Suchmaschinen-Betreiberin auf ihren Servern über viel detailliertere Informationen zum PageRank jeder indexierten Seite verfügt. Das PageRank-Update sei Google-intern keine grosse Sache, vielmehr würden einfach die auf den Servern wartenden Infos ins Netz gespiesen.

Google arbeitet kontinuierlich an der Art und Weise, wie Internet-Seiten in ihrer Qualität und Wichtigkeit bewertet werden. Das sich laufend ändernde Umfeld «Internet» erfordert eine laufende Anpassung des so genannten «PageRank-Algorithmus». Diese Anpassungen haben automatisch Auswirkungen auf die PageRank-Werte einzelner Seiten. Viel wahrscheinlicher als eine gezielte Strafaktion – wie es die IT-Presse gerne sehen würde – ist deshalb wohl, dass Google schlicht und ergreifend an seinen Algorithmen gefeilt hat, um weiterhin möglichst relevante Suchresultate liefern zu können. Wer dabei komplett aufs falsche (Link-) Pferd gesetzt hatte, kam nun mit einem PageRank-Verlust von bis zu 3 Punkten unter die Räder. Und das Google die Verbindung zu Linkverkäufern nicht mochte, war ja nun jedem, der sich mit der Materie etwas näher befasst schon seit längerem klar, denn schliesslich beinflusst dies die Qualität der Suchresultate zuweilen doch massiv.

Wer ein Pünktchen dazu gewonnen oder verloren hat, sollte sich klar machen, dass die effektiven Werte der komplexen Berechnungen wohl eher einer Kommazahl mit 15 Nachkomma-Stellen gleichkommen, als den stark vereinfachten Werten in der Google-Toolbar. So kann beim nächsten Update der Zeiger des Barometers in Folge der Rundungen genau so gut wieder in die andere Richtung ausschlagen.

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